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Informationen zur europaweiten Ausschreibung der Neubebauung an der Kurfürstenallee

Die Diskussionen um die kurfürstliche Zeile im Stadtbezirk Bad Godesberg haben eine neue Ebene erreicht. Nachdem sowohl in der Bezirksvertretung Bad Godesberg als auch im Bonner Rat mit einer Mehrheit der Fraktionen von CDU, SPD und FDP für das europaweite Vergabeverfahren votiert worden ist, hat die Bürgerinitiative „Rettet die Redoute und das Rathaus“ prompt ein Bürgerbegehren angekündigt. Ziel dieses Bürgerbegehrens sei es, so heißt es, dafür zu sorgen, dass „die städtischen Liegenschaften Redoute und die Häuser Kurfürstenallee 2-3 (besser bekannt als „Rathauszeile“) im uneingeschränkten Eigentum der Stadt Bonn verbleiben und weiterhin einer Nutzung durch die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.“ Entgegen der Mitglieder der Bürgerinitiative sehen die Befürworter der Beschlussvorlage in der Privatisierung der Liegenschaften unter strikter Wahrung des Denkmalschutzes eine „Chance für Bad Godesberg“. Wir wünschen uns eine für Bad Godesberg dienliche und vor allen Dingen sachliche Diskussion und bleiben im Interesse der Bürgerinnen und Bürger natürlich „am Ball“.

Der Verein Bad Godesberg Stadtmarketing sieht es in seiner Verantwortung für den Stadtbezirk Bad Godesberg, die Bürger im Interesse dieses herausragenden Kulturgutes über das laufende Geschehen zu informieren. „Wir wollen, dass sich die Bürger eine eigene Meinung über die Sachlage bilden können“, so die Vorsitzende Brigitte Grüll. Daher finden Sie hier die öffentliche Beschlussvorlage der Stadt Bonn, welche in der Bezirksvertretung Bad Godesberg am 16. April zur Abstimmung kam. Nachträglich angenommene Änderungsanträge bezüglich der Beschlussvorlage entnehmen Sie bitte dem Ergänzungsblatt 12 aus der Niederschrift der Bezirksverwaltungsstelle Bad Godesberg zur Sitzung am 16. April.