Erstellt am:4.3.2008

Neuerungen bei der Sperrmüllabfuhr

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Fahrzeuge holen Abfälle nach Materialien getrennt ab

Um die im Sperrmüll enthaltenen Wertstoffe noch besser erfassen zu können, holt die Stadt Bonn seit Anfang 2008 zunächst versuchsweise den Abfall in einem neuen System ab. Die Mitarbeiter der Sperrmüllabfuhr begutachten die zum Abholen herausgestellten Gegenstände vor Ort genauer und sammeln diese nach Materialien getrennt ein.

Deshalb werden am Tag der Sperrmüllabfuhr die in einer Straße stehenden Abfälle nicht auf einmal abgeholt, sondern in mehreren Fahrten. Wenn also künftig am Abfuhrtag das erste städtische Sammelfahrzeug die Straße durchfahren und nicht allen Sperrmüll eingeladen hat, so handelt es sich nicht etwa um ein Versehen, sondern um eine Maßnahme zur Wertstofftrennung. Die beim ersten Durchfahren der Straße nicht mitgenommenen Abfälle werden im Laufe des Tages noch abgeholt, sofern sie beim Sperrmüll zugelassen sind.

Bei der Sperrmüllabfuhr sind allerdings einige "Regeln" zu beachten: Was wird mitgenommen? Sperrige, bewegliche Einrichtungsgegenstände aus Haushalten, die nicht in die zugelassenen Restmüllbehälter passen, wie Möbel. Matratzen, Teppiche, Koffer. Also alles, was man bei einem Umzug auch mitnehmen würde. Die Gegenstände dürfen im Einzelfall nicht schwerer als 75 Kilogramm sein. Folgende Gegenstände werden beispielsweise nicht mitgenommen: Elektrogeräte, Abfälle aus Gebäuderenovierungen (Türen, Fenster, nicht brennbare Abfälle usw.), Schadstoffe, Autoteile, Autoreifen, Gartenzäune, Markisen, Dachabdeckungen, gewerbliche Abfälle, Kleinteile, die von ihrer Größe her in die Restmüllgefäße passen.

Wer sich unsicher ist, erhält weitere Informationen am Infotelefon der Abfallberatung unter Telefon 77 2588 oder im Internet www.bonn.de unter dem Stichwort Sperrmüll.

 

 
Ablauf der Meldung:

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