Erstellt am:1.2.2011

Erweiterung der Solarworld-Deutschlandzentrale in Bonn

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Rat leitet den Weg für neues Planungsrecht ein. Ein Neubau am ehemaligen Wasserwerk in Plittersdorf soll Raum schaffen für weitere Arbeitsplätze. Im Rahmen des vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens werden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit zur Mitsprache haben.

Mit Mehrheit traf der Rat in seiner jüngsten Sitzung (26. Januar) in der vergangenen Woche den so genannten Einleitungsbeschluss für das Projekt "Solarworld II". Denn bereits heute zeichnet sich ab, dass die erst 2009 bezogene Deutschlandzentrale des international operierenden Konzerns im denkmalgeschützten ehemaligen Wasserwerk Plittersdorf an der Martin-Luther-King-Straße nicht ausreicht, um die erforderlichen Mitarbeiter aufzunehmen. Der denkmalgerechte Umbau und die Aufstockung des früheren Wasserwerks erlauben nur im begrenzten Umfang die Unterbringung der Arbeitsplätze. Weitere Büros in unmittelbarer Nähe zur Firmenzentrale sind daher notwendig. Chef und Firmengründer Frank Asbeck will deshalb nördlich des Wasserwerks ein neues Gebäude mit zwei Vollgeschossen und einem zurückgesetzten Staffelgeschoss errichten lassen. Die Parkplätze sollen in einer flutbaren Tiefgarage untergebracht werden. Vorgesehen ist, dass der Neubau mit dem denkmalgeschützten Wasserwerk und der historischen Pumpstation ein Ensemble bildet und architektonische Akzente der bestehenden Gebäude aufnimmt. Das künftige Gebäude kann mit den im alten Wasserwerk produzierten erneuerbaren Energien beheizt und gekühlt werden.

Mittlerweile beschäftigt die Solarworld AG mit ihren weltweiten Tochtergesellschaften rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

 

 
 

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