| Erstellt am:21.3.11 |
Gemeinsam gegen Graffiti |
|
Ordnungspartnerschaft unterzeichnet
Stadt, Polizei, Deutsche Bahn, Bundespolizei und Haus und Grund gehen zusammen gegen illegale Schmierereien vor Für eine saubere und sichere Stadt haben sich in der Aktion "Gemeinsam gegen Graffiti" die Stadt Bonn, die Polizei Bonn, die DB Station & Service AG, die Bundespolizeiinspektion Köln und Haus und Grund Bonn/Rhein-Sieg e.V. zusammengeschlossen. Gestern (Montag, 21. März) unterzeichneten Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Polizeipräsident Wolfgang Albers, Bernhard Christ, Deutsche Bahn, Roland Goerke, Bundespolizei, und Prof. Dr. Hans-Rudolf Sangenstedt, Haus und Grund, die Vereinbarung. In den nächsten Monaten soll die Bekämpfung und Vermeidung von Graffiti in den Focus der Aufmerksamkeit rücken. Der Name der Aktion ist Programm, denn nur gemeinsam ist eine dauerhafte Veränderung zu erreichen. Ziel ist es nicht nur Schmierereien zu entfernen und zu reduzieren, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen. "Eine saubere Stadt ist ein echter Gewinn für alle Bürger. Deshalb fordern wir alle Bonnerinnen und Bonner auf, sich an der gemeinsamen Aktion gegen Graffiti zu beteiligen", so Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. Die Stadt Bonn hat eine Projektstelle gegen Graffiti eingerichtet, die alle Aktivitäten koordiniert. Projektbeauftragte ist Sabine Wilhelm, Mitarbeiterin der Bürgerdienste. Sie ist unter der Telefonnummer 77 27 55 oder per E-Mail unter sabine.wilhelm@bonn.de zu erreichen. Die Polizei nimmt Meldungen über verdächtiges Verhalten per Notruf 110 entgegen.
Daneben bleibt weiterhin die Graffiti-Hotline 77 55 76 beim Städtischen Gebäudemanagement (SGB) bestehen. Hier können Schmierereien an städtischen Gebäuden gemeldet werden, und Bürger erhalten fachkundige Beratung, was im Falle eins Schadens durch Graffiti zu tun ist.
Farbschmierereien verunstalten das Erscheinungsbild der Stadt Beschmierte Hauswände erwecken bei Betrachtern den Eindruck eines rechtsfreien und verwahrlosten Raumes und beeinträchtigen so das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Illegale Graffiti können zur Verwahrlosung betroffener Straßenzüge und Stadtteile sowie zu einem Anstieg der Kriminalität führen. Diese Zusammenhänge sind durch mehrere wissenschaftliche Studien untersucht und bestätigt worden. Die Zahl der Sachbeschädigungsdelikte durch Graffiti liegt im Bereich der Bonner Innenstadt auf hohem Niveau. Seit mehreren Jahren ist ein kontinuierlicher Anstieg zu erkennen. Dieser Entwicklung im Stadtgebiet der Bundesstadt Bonn wollen die Beteiligten gemeinsam entgegenwirken.
Illegales Graffiti ist eine Straftat Kleines Foto: Stadt Bonn, Großes Foto: Walter Voigt |
||
|
© 2002-2011 www.bad-godesberg.info |