Erstellt am:24.3.08

Gastronomie in der Rheinaue neu vergeben

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Vertrag zwischen der Stadt Bonn und Betreiber Dötsch unterschrieben
Der Betreiber für das größte innerstädtische Erholungsgelände der Region, den auf Bonner Seite rund 125 Hektar umfassenden Freizeitpark Rheinaue, steht fest: Ab 1. Juni ist Dirk Dötsch neuer Mieter des Parkrestaurants Rheinaue einschließlich der zugehörigen Freiflächen und des Biergartens sowie des Verkaufskioskes (ehemaliger Postpavillon) am Haupteingang. Gestern (Mittwoch, 19. März) unterzeichneten Dötsch und der Leiter des Liegenschaftsamtes der Stadt Bonn, Martin Krämer, den Vertrag und erläuterten gemeinsam mit Adeline Bischoping vom Städtischen Gebäudemanagement die Eckpunkte des Vertragswerks.

 

Kein generelles Alleinbewirtschaftungsrecht mehr

Zusätzlich erhält der Pächter Dötsch auch noch das Alleinbewirtschaftungsrecht im linksrheinischen Parkgelände bei der Bonner Bierbörse und darf jährlich drei eigene, maximal jeweils dreitägige Veranstaltungen in dem Gelände stattfinden lassen. Außerdem obliegt ihm die gesamte Organisation und Bewirtschaftung der traditionellen Flohmärkte in der Rheinaue. Die Minigolfanlage wird ebenso von dem Vertrag erfasst wie der mobile Eisverkauf an höchstens fünf Eiswagen; im Winter dürfen drei Wagen mit Waffeln oder Crepe betrieben werden.

Ansonsten hat die Stadt als Grundstückeigentümerin das Alleinbewirtschaftungsrecht bei allen anderen Events auf der Bonner Seite des Rheinauenparks wie etwa "Rhein in Flammen", "R(h)einkultur" oder dem Familienspielefest. Außerdem behält sie sich das Recht vor, weitere Großveranstaltungen auf dem Gelände stattfinden zu lassen.

Bei "Rhein in Flammen" oder "R(h)einkultur" darf Dötsch im Bereich der Freiflächen am Parkrestaurant bis zu drei Getränkestände in Absprache mit der Stadt und dem jeweiligen Veranstalter aufbauen.

Der Vertrag zwischen Stadt und Dötsch endet am 31. Mai 2018 und räumt dann Optionen zur Verlängerung um zweimal fünf Jahre ein.

Dötsch hat sich weiter dazu verpflichtet, die öffentlichen Toilettenanlagen im Kellergeschoss des Parkrestaurants, das dortige ebenerdige, behindertengereche WC und die Toilettenanlagen am ehemaligen Postpavillon auf eigene Kosten zu warten und zu reinigen.

 

Ausschreibung im vergangenen Jahr
Im Mai 2007 hatte die Stadt die Gastronomie des Rheinauenparks neu ausgeschrieben. Der Rat entschied sich in seiner Sitzung am 18. Oktober 2007 für den neuen Mieter Dirk Dötsch und gab grünes Licht für die Vertragsverhandlungen.

Das Parkrestaurant Rheinaue wurde zur Bundesgartenschau 1979 als "Hügelcafé" errichtet. Nach einem Brand im Jahr 1990 wurde das Gebäude neu aufgebaut. Im Erdgeschoss stehen über 200 Quadratmeter Nutzfläche mit zirka 180 Sitzplätzen zur Verfügung. Im Dachgeschoss mit Aussichtsplattform finden noch einmal 60 Personen Platz. Im Bereich der Terrasse und des Biergartens gibt es darüber hinaus nochmals rund 640 Sitzplätze.

 

 
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