| Erstellt am:1.11.2007 |
Das Mausoleum von Carstanjen dient 3000 Menschen als letzte Ruhestätte |
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Bürgerstiftung Rheinviertel hat den Nachbau des Pantheon in Plittersdorf aufwendig sanieren lassen - 600 Interessenten haben schon eine Anwartschaft erworben Deren Pfarrer Wolfgang Picken gehört zu den Gründern der Bürgerstiftung Rheinviertel, einem bundesweiten Pilotprojekt zur privaten Kirchenfinanzierung. "Die größte christliche Nekropole der Neuzeit", nennt Picken das Bauwerk. Dabei soll das Mausoleum auch Nicht-Christen offen stehen. 3000 Urnen können hier beigesetzt werden, 600 Anwartschaften - auch von Interessenten weit über die Region Bonn hinaus - wurden schon verzeichnet. Für regulär 15, maximal 25 Jahre, verbleiben die Urnen in der Gruft, im Anschluss wird die Asche im weitläufigen Park beigesetzt. Im Park werden auch die Platten aufgestellt, auf denen die Namen der Toten verzeichnet sind. Zudem gedenkt die Kirchengemeinde der Verstorbenen 15 Jahre lang jeweils in ihrer Todeswoche. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Grabplätze unterstützt die Bürgerstiftung ihre sozialen Aktivitäten besonders in der Sterbebegleitung und Hospizarbeit. Die Kosten liegen zwischen 1100 und 1800 Euro für Bürger des Rheinviertels. Für Bonner Bürger werden 15 Prozent Zuschlag erhoben, Auswärtige zahlen 25 Prozent mehr. Weitere Informationen unter www.buergerstiftung-rheinviertel.de. |
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