Erstellt am 25.4.2012

36 Meter großer Kreisverkehr auf der Bundesstraße 9

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36 Meter großer Kreisverkehr auf der Bundesstraße 9

Trajektknoten: 4,5 Millionen Euro teures Projekt wird komplett von Bund und Land finanziert - Baustelleneinrichtung am 30. April, Beginn der Arbeiten Anfang Mai


Baubeginn für den so genannten Trajektknoten auf der Bundesstraße 9: Mit der Realisierung des voll signalisierten Kreisverkehrs auf der Friedrich-Ebert-Allee zwischen Heussallee und Langenbachstraße wird der Arbeitsplatzschwerpunkt Bundesviertel besser erreichbar.

"Foto: Presseamt Bundesstadt Bonn".
4,5 Millionen Euro, die komplett von Bund und Land noch aus der Entwicklungsmaßnahme Bundesviertel finanziert werden, kostet der wichtige Verkehrsknoten auf der Brücke über die tiefer verlaufende Marie-Kahle-Allee im Kreuzungsbereich mit der Friedrich-Ebert-Allee. Am kommenden Montag, 30. April, wird die Baustelle eingerichtet, die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am Mittwoch, 2. Mai. Im Juni 2013 soll der Kreisverkehr, der – einschließlich der Fahrbahnränder – einen Außenradius von circa 36 Metern haben wird, fertig sein.

"Der Verkehr im Kreisel kann aufgrund seiner Dimension und der vielfältigen Verkehrsbeziehungen nur mittels Ampelanlagen geregelt werden", erläutert Werner Bergmann, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Bonn. Dabei werden auch Abbiegespuren zu den tiefer gelegenen Straßen Marie-Kahle-Allee und Franz-Josef-Strauß-Allee eingerichtet.

Bauablauf

Das Projekt umfasst die westliche Verbreiterung des Brückenbauwerks der Friedrich-Ebert-Allee (B9) über die Marie-Kahle-Allee; der Brückenbereich an der östlichen Seite wurde vorab bereits 2007 verbreitert. Für die Brückenerweiterung sind die Abbrüche der Rampe für die geplanten neuen Verkehrsanlagen - mehrspurige Zufahrten zum voll signalisierten Kreisverkehr und Neugestaltung der Fahrbahnrandzonen -, der Fahrbahnkappe an der vorhandenen Brücke und der Kragarme des Bestandsbauwerkes erforderlich. Im Bereich der bereits ausgeführten östlichen Brückenverbreiterung sind noch restliche Abbrucharbeiten an den Flügelwänden der alten Brücke notwendig.
 

Noch in diesem Jahr – bis Ende Dezember – soll der Kreisverkehr im Rohbau, für den die Stadt mit Kosten von rund einer Million Euro rechnet, fertig sein. Die nachfolgenden Straßenbauarbeiten werden bis Mitte 2013 abgeschlossen. Außerdem will das Tiefbauamt den Restausbau des letzten, nur provisorisch angelegten Teilstücks der Bundesstraße 9 in Höhe der Einmündung Ollenhauerstraße in Angriff nehmen und hat hierzu die erforderlichen Haushaltsmittel für 2013 angemeldet. Die entsprechende Vorplanung ist bereits erstellt und bedarf noch der endgültigen politischen Beschlussfassung.

Verkehrsführung
Während der gesamten Bauzeit kann der Verkehr die Baustelle passieren. Dies gilt vor allem für die jeweils zwei Richtungsfahrbahnen auf der Friedrich-Ebert-Allee (B9). Die Marie-Kahle-Allee wird - nach Bedarf - mit entsprechender Baustellen- und Umleitungsbeschilderung auf eine Richtungsfahrbahn eingeengt. Für den Abbruch der vorhandenen Kragplatten über der Marie-Kahle-Allee wird allerdings eine vorübergehende Vollsperrung notwendig sein. Im Zuge der geplanten Brückenerweiterung wird außerdem die Rampe an der Bundeskunsthalle, Abfahrt von der Friedrich-Ebert-Allee (B9) zur Marie-Kahle-Allee, dauerhaft geschlossen.

Hintergrund
Der Stadtrat hatte den Ausbau im Oktober 2011 beschlossen. Voraussetzungen waren die Verlängerung des Stadtbahntunnels in Höhe der Bundeskunsthalle und die 2011 abgeschlossene Verlegung der Stadtbahnhaltestelle Ollenhauerstraße auf der B9. Für die im Vorfeld der jetzt startenden Baumaßnahme gefällten Bäume pflanzt die Stadt nach Fertigstellung des Projekts 47 neue in den Seiten- und Mittelstreifen.

"Foto: Presseamt Bundesstadt Bonn"

 

 
 

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