Erstellt am:25.10.2008

Keine Investorenangebote bei der Ausschreibung Kurfürstenallee 2

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Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann sowie die Vorsitzenden der Bezirksfraktionen von CDU, Alexander Rometsch, SPD, Dr. Helmut Redeker und FDP, Jürgen Bruder bedauern, dass bis zum Ablauf der Ausschreibungsfrist für das Projekt Kurfürstenallee keine Bewerbungen eingegangen sind. Nach Einschätzung aller Genannten hat offensichtlich auch hier die derzeitige weltweite Bankenkrise dazu geführt, dass mögliche Investoren nicht die erforderlichen Kredite erhalten können, da es den Banken an liquiden Mitteln fehlt.

Dass es in entsprechenden Investorenkreisen grundsätzlich Interesse an dem Projekt gibt hat nach ihrer Auffassung bereits das frühere Wettbewerbsverfahren aus dem Jahr 2007 eindeutig belegt.

 

„Wir gehen davon aus, dass uns die Verwaltung der Stadt Bonn nunmehr Wege aufzeigen wird, wie weiter verfahren werden soll. Von dem großen Nutzen des Projektes für Bad Godesberg sind wir nach wie vor überzeugt. Zudem wird am Kongress- und Tourismusstandort Bonn - wie auch der Presse in den letzten Tagen zu entnehmen war - ein solches hochwertiges Hotel wie an der Kurfürstenallee vorgesehen gebraucht.  Es wäre deshalb zu begrüßen, wenn das Projekt weiterverfolgt werden kann, sobald die Situation dies zulässt.

Außerdem ist es fraglich, ob angesichts der Haushaltssituation der Stadt Bonn die für eine grundlegende Sanierung erforderlichen Mittel bereitgestellt werden können. Einfach alles so lassen wie es ist, geht auf keinen Fall. Die Arbeitsverhältnisse für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unzumutbar. Die kurfürstliche Zeile darf nicht nach und nach verfallen.

Wenn sich das begonnene Verfahren nicht fortführen lässt, muss allerdings zeitnah in geeigneter Weise gehandelt werden.“ 

Bonn-Bad Godesberg, 24. Oktober 2008

 
 
   

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