Erstellt am:
12.12.2006

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Bahnlärm: Stadt macht Bestandsaufnahme aller linksrheinischen Bahnübergänge

 
      
Maßnahmenpaket für das Gespräch mit den Kommunen am Rhein

Mit einem ganzen Paket von Vorschlägen geht Bonn in das Gespräch zum Thema Bahnlärm, zu dem die Stadt für Donnerstag 25 Kommunen zwischen Köln und Mainz/Wiesbaden eingeladen hat. Der Verwaltungsvorstand hat sich gestern (12. Dezember) unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann mit den denkbaren Maßnahmen befasst. Der Rat hatte die Verwaltung am 30. August beauftragt, eine Konzeption zum Schutz vor Bahnlärm an den Strecken der Deutschen Bahn in Bonn zu entwickeln. Zu dem jetzt vorgelegten Paket gehören die Forderung nach mehr Geld für das Lärmsanierungsprogramm zur Förderung von geräuscharmen Neufahrzeugen und zur Sanierung von Altmaterial, der Einsatz von geräuschmindernden Gleisbetten, Schienen und Schwellen sowie die Einführung einer lärmabhängigen Preisstaffelung für die Schienennutzung.

Entsprechend dem Ratsauftrag, die Schaffung weiterer höhenfreier Bahnübergänge zu prüfen, hat die Verwaltung inzwischen Erhebungen durchgeführt und mit der Erarbeitung einer Gesamtkonzeption begonnen. Hierzu gehört auch die Bestandsaufnahme - aller 40 linksrheinischen Bahnübergänge zwischen Mehlem und Tannenbusch. Dabei wird die Lage im Raum und im Verkehrsnetz, die Qualität der Bahnquerungen, die Art der Nutzer und die Bedeutung für den Verkehr beschrieben; außerdem werden die Verkehrsströme gemessen.


 
 
 

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