Erstellt am:5.11.08

Vermehrung der Stadttauben

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Problematik Vermehrung der Stadttauben in der Bad Godesberger Innenstadt:

Am  4. November 2008 hatte  Brigitte Grüll (Vorsitzende Bad Godesberg Stadtmarketing e.V.) und Philipp Lerch (Vorsitzender CDU Bad Godesberg) Gelegenheit dem Falkner Lothar Ciesielski bei seiner Arbeit "über die Schulter schauen".


Im Rahmen eines Rundganges durch die Bad Godesberger Innenstadt informierten sich Brigitte Grüll und Philipp Lerch über Möglichkeiten der ökologischen Vogelvergrämung.
Sie wollten ausloten, inwiefern das Engagement eines Falkners zielführend für die Entschärfung der zunehmend als Belastung empfundenen Taubenpopulation erscheint.
Ciesielski vertreibt mit seinen Falken seit einem Jahr erfolgreich die Tauben an der Fronhofer Galeria, deren Umfeld inzwischen weitgehend von Stadttauben befreit werden konnte. Ähnlich positive Erfahrungen sammelt seit einiger Zeit auch der nordrhein-westfälische Landtag, über dem Ciesielski seine Habichte, Bussarde und Falken regelmäßig fliegen lässt.
 

 "Die gefiederten Jäger" erläutert Lerch "greifen keinesfalls unsere Stadttauben an, sondern verjagen sie bloß an einen anderen Ort, optimalerweise in Richtung eines Taubenschlages am Rande oder außerhalb der Fußgängerzone, wo die Stadttaubenpopulation kontrolliert werden könnte. Damit ist der falknerische Einsatz absolut ökologisch und genügt dem Tierschutz."

Brigitte Grüll war im Vorfeld des Informationsrundganges gespannt, inwiefern Ciesielski Chancen erkennt, bei der Taubenvergrämung eine bloße Verschiebung der Problematik an andere Orte in der Fußgängerzone Bad Godesbergs zu vermeiden: "Das Thema Stadttauben beschäftigt den Verein Bad Godesberg Stadtmarketing schon seit langer Zeit und ebenso die Suche nach sinnvollen Lösungen zur deutlichen Eindämmung der Taubenpopulation in Bad Godesberg. Uns kann natürlich nicht daran gelegen sein, die Tauben beispielsweise vom Theaterplatz zu verdrängen, um anschließend dieselbe Problematik 1:1 am Moltkeplatz verzeichnen zu müssen. So sind mittlerweile die Alte Bahnhofstraße und der Michaelshof weitaus stärker betroffen als noch vor einem Jahr.

Zusätzlich zu Vegrämungsmaßnahmen muss das Fütterungsverbot zwingend eingehalten und müssten Zuwiderhandlungen, um wirklich abschreckende Wirkung zu erzielen, weitaus drastischer geahndet werden", so die Meinung von Brigitte Grüll.

Grüll und Lerch zeigten sich optimistisch, dass durch ein Maßnahmenbündel, bestehend aus der Errichtung eines Taubenhauses, dem Einsatz eines Falkners, den verschärften Kontrollen des Fütterungsverbotes, dem Aufstellen von entsprechenden Hinweisschildern, der Erhöhung von Reinigungsintervallen und der aktiven Aufklärung in der Bevölkerung, dauerhaft Abhilfe geschaffen werden kann.

Kommentar:
Über die Kosten des Einsatzes des Falkners muss nun gesprochen werden. Es bietet auch die Möglichkeit an, die ausgestreuten Futterhaufen sofort zu entfernen,


 

 
 
 

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