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Die Krippe wurde inzwischen abgebaut und wartet auf den Aufbau im November
Einmalig in Nordrhein-Westfalen
Bereits zu Beginn der achtziger Jahre gab es erste Überlegungen für eine Bad
Godesberger Krippe.
Anfang der neunziger Jahre nahm das Projekt dann Gestalt an und wurde
erstmals Weihnachten 1991 im
damaligen Hertie-Gebäude am Fronhof den Bürgern präsentiert. Seit 1993
bereicherte die
Krippe dann den Bad Godesberger Weihnachtsmarkt und gehört seither zum
festen Inventar dieser Traditionsveranstaltung.
Nach
einem Brand auf dem Nikolausmarkt vor vier Jahren wurde die beliebte Krippe
von einer Gruppe Godesberger Bürger um Edith Koischwitz wieder aufgebaut und
restauriert.
Bis zu dem Brand war es vor allem der Godesberger Künstler Egon Ochmann, der
sich liebevoll um die Dekoration der Krippe gekümmert hatte. Die Bildgruppen
der Krippe unter dem Modell der Godesburg zeigen die Verkündigung an Maria,
die Herbergssuche, das Hirtenfeld, das Heilige Geschehen, den Königszug, die
Flucht nach Ägypten und den Kindermord.
Durch die Präsentation von Konrad Adenauer und dem früheren
Bezirksvorsteher Norbert Hauser als Hirten
erfährt die Krippe zusätzliches Lokalkolorit. Das gilt natürlich auch für
die Muffendorfer Trachtenfiguren-Gruppe, die zu sehen ist.
In diesem Jahr stellen die Kinder der Krippenschöpfer - das verstorbene
Ehepaar Marie-Luise und Hans-Joachim Czizek - die Original Gussfiguren den
ehrenamtlichen Helferinnen zur weiteren Restaurierung zur Verfügung.
Hergestellt wurde das Krippenhaus übrigens in Zusammenarbeit mit dem
Hermann-Josef-Haus.
Als einzige öffentliche Krippe in Nordrhein-Westfalen genießt die
Godesberger Krippe über den Stadtbezirk hinaus besonderes Ansehen!
      
Text: Bad Godesberg Stadtmarketing e.V. Fotos:
Walter Voigt
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