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Stadtmuseum Bonn |
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Dauerausstellung 10 Jahre Stadtmuseum Bonn in der FranziskanerstraßeBonns jüngste Kultureinrichtung feiert am Samstag, 17. Mai,
Jubiläum Vor zehn Jahren, am 14. und 15. Januar 1998, wurde die Dauerausstellung des Stadtmuseums Bonn in den Museumsräumen in der Franziskanerstraße eröffnet. Das 10jährige Jubiläum der Eröffnung der Dauerausstellung zur Bonner Stadt- und Kulturgeschichte von der Römerzeit bis heute in der Franziskanerstraße ist für die Leiterin des Stadtmuseums, Dr. Ingrid Bodsch, auch Anlass zur Rückschau auf die Gründung des Museums, die fast 19 Jahre zurückliegt. Schon seit 1991 hat das Stadtmuseum mit Ausstellungen in der Museumsdependance, dem Ernst-Moritz-Arndt-Haus auf seinen Anspruch und seine Möglichkeiten aufmerksam gemacht. "Mit den Ausstellungen und Katalogen "Monument für Beethoven" (1995) und "Clara Schumann 1819-1896" (1996) konnte die Anerkennung und Begeisterung nicht nur der Besucher sondern auch der Feuilletons der großen überregionalen Zeitungen erreicht werden. Seit 1998 spielen wir 'zweihändig' in der Franziskanerstraße und und im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, wobei die unterschiedlichen Räumlichkeiten mit ihrem sehr spezifischen Ambiente sich für sehr unterschiedliche Themenstellungen anbieten", so Dr. Ingrid Bodsch, Leiterin des Stadtmuseums. Viele interessante Ausstellungen Gut besuchte Veranstaltungen Kooperation mit Partner aus dem In- und Ausland Engagement des Fördervereins Eine eigene Stiftung fürs Museum 2002 wurde das Stadtmuseum auch mit einer eigenen Stiftung bedacht (Dr. Borchert), aus deren jährlich anfallenden Zinsen das Museum Objekte aus der Zeit vor 1800 erwerben darf. 2008 gelang damit der Ankauf eines großen kurfürstlichen Portraits, das noch in dem Paneel steckt, in dem das Gemälde ehemals im Poppelsdorfer Schloss präsentiert wurde. (Siehe unten) Kinder ins Museum Alle weiteren Infos gibt es unter www.bonn.de/stadtmuseum . Stiftung ermöglicht Gemäldekauf für das StadtmuseumBonn, 15.3.2008 Ein schon lange für seine Sammlung erhofftes Gemälde
konnte das Stadtmuseum Bonn jetzt dank der Stadtmuseums-Stiftung Dr.
Borchert dauerhaft erwerben. Es handelt sich um das noch in seinem
Originalpaneel aus den Bonner Repräsentationsräumen des Kurfürsten Clemens
August stammende Portrait seines bayerischen Neffen Kurfürst Maximilian III.
Joseph.
Das Gemälde hängt schon am vorgesehenen Standort, der kurfürstlichen
Galerie im Stadtmuseum, 2. Obergeschoss. Der Bezug von Maximilian Joseph ist nicht nur interessant, weil es sich um enge wittelsbachsche Verwandtschaft von Clemens August handelt und das Portrait aus Bonn stammt. Aus Anlass eines Besuches seines Neffen 1754 sind Feste ausgerichtet worden, von denen ein Kostümball in den so genannten Bönnschen Ballstücken des Hofmalers Rousseu verewigt ist. 100. Geburtstag der Stadtarchivarin und Historikerin Edith Ennen
Vor 100 Jahren, am 28. Oktober 1907, wurde Edith Ennen, Historikerin und langjährige Leiterin des Bonner Stadtarchivs geboren. Edith Ennen hat nicht nur zu Lebzeiten Maßstäbe in der Bonner Stadtgeschichtsschreibung gesetzt, sie war auch nach dem Krieg eine der wenigen Frauen, die eine wissenschaftliche Karriere absolvierten. Auch als Archivleiterin war sie in ihrer Zeit eher eine Ausnahme. Edith Ennen wurde in Merzig an der Saar geboren, absolvierte mit Sondergenehmigung an einer Jungenschule das Gymnasium und studierte zwischen 1927 bis 1933 Geschichte, Germanistik und Latein in Freiburg, Berlin und Bonn. Als Leiterin des Stadtarchivs Bonn zwischen 1947 und 1964 organisierte sie den Wiederaufbau des Archivs, die Rückführung ausgelagerter Archivalien und gab dem Archiv zukunftweisende Strukturen. 1964 erhielt sie den Ruf an auf den Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Saarbrücken. 1968 kehrte sie nach Bonn zurück, wo sie den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Geschichtlichen Landeskunde und das Amt der Direktorin des Instituts für geschichtliche Landeskunde bis zu ihrer Emeritierung am 31. März 1974 wahrnahm. Wegweisend sind ihre Arbeiten zur europäischen Stadtgeschichtsforschung. Außerdem sind zwei Langzeitprojekte der rheinischen und vergleichenden Städteforschung untrennbar mit ihrem Namen verbunden: der Rheinischen Städteatlas und der Geschichtliche Atlas der Rheinlande. „Frauen im Mittelalter" und „Die Frühgeschichte der europäischen Stadt", um nur zwei aus ca. 480 Titel umfassenden Werk zu nennen, gelten als Meilensteine der deutschsprachigen Historiographie und erschienen in zahlreichen Auflagen und Übersetzungen. Prof. Dr. Edith Ennen starb hochgeehrt am 19. Juni 1999 in der ihr zur Heimat gewordenen Stadt Bonn. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten der Stadtbibliothek unter www.bonn.de
StadtMuseum Bonn erhält berühmtestes
deutsches Gebetbuch des 18. Jahrhunderts |
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