Erstellt am:
17.12.2004

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Bericht "Wir Godesberger"

Museum auf der Burg

Großzügige Spenden des Verlages für Deutsche Wirtschaft AG und der VR-Bank bringen die Realisierung ein gutes Stück voran 

Die Bad Godesberger Bezirksvorsteherin hatte vor einigen Tagen die schöne Aufgabe, Spenden für die Ausstattung des geplanten Burgmuseums im zur Zeit eingerüsteten Bergfried der Godesburg entgegenzunehmen. Dabei unterstützen die VR-Bank Bonn eG und der Bonner Verlag für Deutsche Wirtschaft AG die Stadt Bonn mit beträchtlichen Spenden in Höhe von jeweils 4.000 EURO.

"Mit dieser Spende möchten wir einen wichtigen Beitrag für Bad Godesberg leisten", so Bankvorstand Martin Ließem. „Wir sind sicher, dass das Museum ein attraktive Bereicherung für die Godesburg und für Bad Godesberg sein wird“ so Ließem weiter.Gabriele Holly, Leiterin Unternehmenskommunikation des Bonner Verlages für Deutsche Wirtschaft, sowie Martin Ließem und sein Vorstandskollege Rainer Jenniches überreichten die Spendenschecks an die Godesberger Bezirksvorsteherin, Annette Schwolen-Flümann.
„Wir werden die Mittel zur Ausstattung des geplanten Burgmuseums verwenden, auch wenn die Baugerüste etwas anderes vermuten lassen“ bedankte sich Frau Schwolen-Flümann bei Brigitte Holly vom Verlag für Deutsche Wirtschaft und den Herren Liessem und Jenniches von der VR-Bank „uns allen noch als Bad Godesberger Kreditbank besser bekannt“ ergänzte Schwolen Flümann.
Sowohl in der Studie, die der Neuverpachtung vorausging als auch das integrierte Handlungskonzept für Bad Godesberg betonen den touristischen Wert der Burg. Nach der Verpachtung an Frau Hauck hat die Burg gastronomisch einen Aufschwung erlebt.

Nun gilt es, auch den historischen Teil der Burg seiner Bedeutung gemäß auszustatten. Die geplante Ausstellung im Turm soll dem Besucher eine Übersicht über die Geschichte der Burg und ihre Einbettung in die Umgebung vermitteln. Für die Finanzierung ist ein Betrag von ca. 60.000 Euro veranschlagt. Ca. 25.000 Euro sind vorhanden. Mit der Spende des Verlages für Deutsche Wirtschaft und der VR Bank kommt ein namhafter Betrag
dazu.
„Ich hoffe, dass dies ein Auftakt zu weiterer Spendenbereitschaft aus der Bad Godesberger Bevölkerung ist, um unser Wahrzeichen den Besuchern der Stadt aber auch den vielen Neubürgern näher zu bringen. Ebenso hoffe ich, dass wir unabhängig von der anstehenden Außensanierung des Turmes zügig mit der Realisierung beginnen können“ Ein Spendenkonto wurde bereits eingerichtet. Es lautet:
Konto-Nummer 11312 bei der Sparkasse Bonn, BLZ 38050000, Verwendungszweck: Spende für Museum Godesburg, HHSt. 8480.368.3031.5

 

Überlegungen der Verwaltung zur Gestaltung der Räume und des Bergfriedes der Godesburg

In den beiden Räumen soll die Geschichte der Godesburg veranschaulicht werden . Der Eingangsraum ist mit einer Gewölbedecke ausgestattet, in der Mitte befindet sich eine Holztreppe, die über einen Absatz zum 1. Stock führt. Diese Treppe steht einer sinnvollen Raumgestaltung wesentlich im Wege, eine Nutzung für den Besucherverkehr ist in einigen Punkten überdenkenswert.
Eine Grundsanierung des Raumes muss mit der Überlegung verbunden werden, die vorhandene Treppe
durch eine dem Raum und der Funktion entsprechende Lösung zu ersetzen.
Sinnvoll wäre eine Stahlkonstruktion. Im Mittelpunkt des Raumes ist ein Modell der Godesburg vorgesehen. Der stilisierte Bergkegel bildet einen podestartigen, kreisförmigen Unterbau mit einem runden Gitterkörper als Tastschutz, einem Kopfteil für die Leuchtkörper und als Staubbremse.

Die Informationen zur Geschichte der Godesburg sind  auf bedruckten ca. 1,1 x 0,9 m großen Aluminiumplatten mit einer schützenden Acrylplatte zu finden. Sollten witterungsbeständige Exponate vorhanden sein, können die Platten mit einer Pultvitrine unterbaut werden. In diesem Raum bietet sich die Darstellung der Baugeschichte der Burg von der Gründung bis zur Zerstörung auf 6 bis 7 Informationstafeln an.

Zusätzlich sollte ein pultähnlicher Tisch mit Sitzgelegenheit für Aufsichtspersonal angefertigt werden. Eine Grundbeleuchtung kann durch eine Beleuchtungsschiene mit entsprechenden Strahlern sichergestellt werden.

Text und Fotos: Jürgen Bruder

 

 
 

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