| Erstellt am:2.5.12 |
Godesburg: Sanierung des Bergfrieds 2012 |
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Den Bergfried der Godesburg lässt die Stadt Bonn ab Juni sanieren. Damit soll der historische Bestand der Tuffziegelfassade unter besonderer Berücksichtigung der Bauteile aus der Entstehungszeit gesichert werden. Für die Sanierungsmaßnahme stehen im Wirtschaftsplan des städtischen Gebäudemanagements für 2012 und 2013 jeweils 600.000 Euro zur Verfügung. Bund und Land unterstützen die Maßnahme in 2012 und 2013 mit je 350.000 Euro. Älteste Fassadenteile aus dem 13. Jahrhundert Die ältesten verbauten Tuffziegel und Mörtel der Fassade sind in ihrer Substanz stark geschädigt. Zunächst wird der gesamte Turm eingerüstet und mit einer Plane abgesichert. Dann werden die ältesten Fassadenbestandteile konservatorisch vorgesichert. Parallel zu diesen Arbeiten wird untersucht und festgelegt, welche Bereiche der Tuffziegel und bauzeitlichen Mörtel durch weiterführende restauratorische Maßnahmen gesichert und erhalten werden können und welche Teile aufgrund ihrer extremen Schäden entfernt werden müssen. Völlig geschädigte Tuffziegel und Werksteine werden durch Steinmaterial ersetzt, das der originalen Bausubstanz entspricht. Erhaltenswerte Tuffziegel werden mit unterschiedlichen restauratorischen Techniken wieder hergestellt. Zementfugen aus früheren Sanierungsmaßnahmen werden entfernt; anschließend wird neu verfugt. An Natursteinen und bauzeitlichen Fugen wird zusätzlich partiell Ausbesserungsmörtel eingebracht. Mauerwerksanker werden zur Fixierung gelöster Mauerschalen eingebaut und die Fassade wird abschließend gereinigt. Sanierung des Bergfrieds der Godesburg rückt näher!? Die CDU ist zuversichtlich, dass die dringend notwendige Sanierung des Bergfrieds der Godesburg näher rückt. Die Verwaltung hat einen Antrag auf Förderung der Maßnahme aus dem Denkmalförderungsprogramm 2011 des Landes NRW gestellt. Für den Fall eines positiven Förderbescheides beabsichtigt sie, die Durchführung der Maßnahme und damit die Bereitstellung des städtischen Eigenanteils vorzuschlagen. Bad Godesbergs Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann erklärt: „Wir freuen uns, dass sich nach den 800-Jahr-Feierlichkeiten nun diese einmalige Chance ergibt. Nach der Berücksichtigung der Koblenzer Straße im städtischen Maßnahmenkatalog für 2011 ist das die zweite gute Nachricht innerhalb weniger Tage. Die Gelegenheit, das Wahrzeichen Bonns und Bad Godesbergs mit hohen Fördermitteln zu sanieren, muss beherzt ergriffen werden!“ Der Vorsitzende der Bad Godesberger CDU-Fraktion Philipp Lerch erklärt: Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt: Endlich sind die notwendigen Förderanträge gestellt. Ich freue mich, dass die Verwaltung nach langem Ringen bereit ist, auch die Durchführung der Sanierungsmaßnahme vorzuschlagen. Angesichts der angespannten Haushaltslage sollten nun vordringlich Maßnahmen in Angriff genommen werden, bei denen hohe Zuschüsse den städtischen Eigenanteil begrenzen. Da die Sanierung des Bergfrieds ohnehin in absehbarer Zeit durchgeführt werden muss, Zuschüsse dann aber möglicherweise nicht mehr zur Verfügung stehen, sehen wir hier ganz besonderen Handlungsbedarf!“ 20.1.2010 Sanierung des Bergfrieds 2011 möglich
Für den Fall eines positiven Förderbescheids, wird die Verwaltung dem Rat für seine anstehenden Haushaltsberatungen die Sanierung des Bergfrieds vorschlagen. Dies sieht eine Mitteilung der Verwaltung an den Hauptausschuss (20. Januar) und die Bezirksvertretung Bad Godesberg (9. Februar) vor. Bereits in der Vergangenheit hatte die Stadt versucht, entsprechende Förderungen bei Bund und Land zu erschließen. Bislang allerdings ohne Erfolg. Der Bergfried wird seit Ende 2004 mit einem transparenten Netz (Kaninchendraht) geschützt. Es soll verhindern, dass sich gelegentlich lösende Mörtelbrocken abstürzen. Das Innenleben des Bergfrieds wurde bereits 2006 für rund 60.000 Euro erneuert. Bis Mitte 2003 hatte die Stadt für zirka 2,7 Millionen Euro die Godesburg umgestaltet. Bei dieser Grundrenovierung wurden lediglich die notwendigen Maßnahmen für eine funktionierende Gastronomie vorgenommen.
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