| Erstellt am:12.6.2010 |
Burgfest 2010 |
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| Mit Harfenklängen wurde vor den Augen von Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (4. von rechts), der Bad Godesberger Bezirksbügermeisterin Annette Schwolen-Flümann (2. von rechts) sowie Brigitte Grüll vom Stadtmarketing Bad Godesberg e.V. (5. von rechts) das Jubiläumsfest "800 Jahre Godesburg" eröffnet. | ||||
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| Bad Godesberg (ir). Das Wetter
hatte am vergangenen Wochenende dann doch ein Einsehen. Nach einem
verhaltenen Start am Samstag fanden am Sonntag umso mehr Besucher den
Weg nach Bad Godesberg, um das Treiben in der Bad Godesberger Innenstadt
und rund um die Godesburg zu besuchen. "Platz auf der Gasse
für die Hohen Herrschaften!" hieß es zur Eröffnung des mittelalterlichen
Marktes am Samstagvormittag, als Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch,
Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann, die
Großer Bahnhof für die Godesburg: Mit einem Mittelalterfest, einem
Burgball, einem verkaufsoffenen Sonntag, den Godesberger Autotagen und
vielen weiteren Aktionen feierte der Stadtbezirk Bad Godesberg am
Wochenende das 800-jährige Bestehen seines Wahrzeichens. Nachdem am
Samstagvormittag Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch,
Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann, die Organisatorin und
Vorsitzende des Vereins Bad Godesberg Stadtmarketing e.V., Brigitte
Grüll, sowie Restaurant-Betreiberin Marion Hauck den mittelalterlichen
Markt eröffnet hatten, begann das bunte Treiben Jürgen Nimptsch fand die
Eröffnung und das Treiben "alles sehr angemessen" und schlug vor, bei
einer "sicherlich irgendwann mal eintretenden Sanierung des jetzigen
städtischen Bad Godesberger Amtssitzes diesen interimsweise auf die
Godesburg zu verlegen". Denn die Godesburg sei schließlich ein
Wahrzeichen nicht nur von Bad Godesberg, sondern der ganzen Stadt Bonn.
"Viele Godesberger entdeckten die Godesburg wieder ganz neu und staunten, wie schön es doch hier ist", erklärte Brigitte Grüll. Den mittelalterlichen Markt beherrschten Kunsthandwerk und Kulinarisches. Auf der Bühne ertönten donnernde Dudelsäcke, zarte Harfen, Geschichten und Gaukeleien. Am Pranger wurden die Zuschauer selbst zu Schaustellern. Sie schmähten mit vollem Einsatz einen "Verurteilten" - ganz harmlos angefangen bei der "Langen Nase" und dem "Zunge zeigen". Der Verurteilte wurde schließlich erlöst, um anschließend per "Zwangsverheiratung" als Sklave seiner "Angetrauten" zu enden. In Richtung Innenstadt führte der Weg an diversen Godesburg-Modellen aus Sand vorbei, die im Rahmen eines Wettbewerbs um das beste Modell wetteiferten. Größerer Andrang herrschte rund um die Fahrzeuge verschiedener Aussteller, die ihre PKW- und Sportwagen-Modelle präsentierten. Am verkaufsoffenen Sonntag luden die Geschäfte in der Bad Godesberger Innenstadt zum Bummeln und Schoppen ein. Die Freunde der 50er Jahre kamen auf dem Moltkeplatz auf ihre Kosten, wo die Zeit der Petticoats und langen Koteletten zum Leben erweckt wurde. |
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