Erstellt am:12.6.2010

Burgfest 2010

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800 Jahre Godesburg, Blick von der Redoute auf die Godesburg

Bilder der Eröffnung des Burgfestes am 12.6.2010

 
   
   
   
    Mit Harfenklängen wurde vor den Augen von Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (4. von rechts), der Bad Godesberger Bezirksbügermeisterin Annette Schwolen-Flümann (2. von rechts) sowie Brigitte Grüll vom Stadtmarketing Bad Godesberg e.V. (5. von rechts) das Jubiläumsfest "800 Jahre Godesburg" eröffnet.  
 


Mittelalter in Bad Godesberg /Bericht Blickpunkt vom 16.6.2010

Zum Godesburg-Jubiläum unternahmen unzählige Gäste eine Zeitreise von der Neuzeit ins Mittelalter

Bad Godesberg (ir). Das Wetter hatte am vergangenen Wochenende dann doch ein Einsehen. Nach einem verhaltenen Start am Samstag fanden am Sonntag umso mehr Besucher den Weg nach Bad Godesberg, um das Treiben in der Bad Godesberger Innenstadt und rund um die Godesburg zu besuchen.

"Platz auf der Gasse für die Hohen Herrschaften!" hieß es zur Eröffnung des mittelalterlichen Marktes am Samstagvormittag, als Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann, die Organisatorin und Vorsitzende des Vereins Bad Godesberg Stadtmarketing e.V., Brigitte Grüll, sowie Restaurant-Betreiberin Marion Hauck zur Bühne gingen.

Die Akteure des mittelalterlichen Treibens zeigten ihre gute Laune und Spielfreude auch gleich zu Beginn. Wer zu ihren Worten nicht "infernal jubelte", musste einzeln antreten und eine "Bad Godesberger Ekstase" vorführen.

Großer Bahnhof für die Godesburg: Mit einem Mittelalterfest, einem Burgball, einem verkaufsoffenen Sonntag, den Godesberger Autotagen und vielen weiteren Aktionen feierte der Stadtbezirk Bad Godesberg am Wochenende das 800-jährige Bestehen seines Wahrzeichens. Nachdem am Samstagvormittag Oberbürgermeis­ter Jürgen Nimptsch, Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann, die Organisatorin und Vorsitzende des Vereins Bad Godesberg Stadtmarketing e.V., Brigitte Grüll, sowie Restaurant-Betreiberin Marion Hauck den mittelalterlichen Markt eröffnet hatten, begann das bunte Treiben Jürgen Nimptsch fand die Eröffnung und das Treiben "alles sehr angemessen" und schlug vor, bei einer "sicherlich irgendwann mal eintretenden Sanierung des jetzigen städtischen Bad Godesberger Amtssitzes diesen interimsweise auf die Godesburg zu verlegen". Denn die Godesburg sei schließlich ein Wahrzeichen nicht nur von Bad Godesberg, sondern der ganzen Stadt Bonn.

Am Abend fand der Jubiläums-Burgball statt, bei dem Nimptsch und weitere Paten, darunter zahlreiche Bad Godesberger Geschäftsleute, ihren limitierten Bad Godesberger Jubiläums-Rheintaler und eine Urkunde erhielten. Höhepunkt war das Festkapitel der Gutrater Ritterschaft zue Godesberg. Dichtes Gedränge herrschte am sonnigen Sonntag und beim Aufstieg auf den Bergfried waren kreative Lösungen angesichts enger Treppen und entgegenkommender Passanten gefragt. Dafür wurden die Besucher auf der Turmspitze mit einer prächtigen Aussicht belohnt.

"Viele Godesberger entdeckten die Godesburg wieder ganz neu und staunten, wie schön es doch hier ist", erklärte Brigitte Grüll. Den mittelalterlichen Markt beherrschten Kunsthandwerk und Kulinarisches. Auf der Bühne ertönten donnernde Dudelsäcke, zarte Harfen, Geschichten und Gaukeleien. Am Pranger wurden die Zuschauer selbst zu Schaustellern. Sie schmähten mit vollem Einsatz einen "Verurteilten" - ganz harmlos angefangen bei der "Langen Nase" und dem "Zunge zeigen". Der Verurteilte wurde schließlich erlöst, um anschließend per "Zwangsverheiratung" als Sklave seiner "Angetrauten" zu enden. In Richtung Innenstadt führte der Weg an diversen Godesburg-Modellen aus Sand vorbei, die im Rahmen eines Wettbewerbs um das beste Modell wetteiferten. Größerer An­drang herrschte rund um die Fahrzeuge verschiedener Aussteller, die ihre PKW- und Sportwagen-Modelle präsentierten. Am verkaufsoffenen Sonntag luden die Geschäfte in der Bad Godesberger Innenstadt zum Bummeln und Schoppen ein. Die Freunde der 50er Jahre kamen auf dem Moltkeplatz auf ihre Kosten, wo die Zeit der Petticoats und langen Koteletten zum Leben erweckt wurde.

 

 

 
 

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