| Erstellt am:19.10.2011 |
Carillon in Stadtpark |
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Die Bad Godesberger CDU-Fraktion startet eine Initiative zur Renovierung des Glockenspiels „Carillon“. Bei einem Ortstermin haben die Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann und der CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Philipp Lerch ihre entsprechenden Überlegungen vorgestellt, die sie zugleich in einem Antrag für die Bezirksvertretung formulierten. Zugegen war außerdem der Bad Godesberger Heimatforscher Wilfried Rometsch. Seit 1985 ist er Spieler des „Carillons“ . Das 1981 zwischen dem Kleinen Theater und der Stadthalle Bad Godesberg platzierte Glockenspiel ist seither keiner Revision unterzogen oder renoviert worden. Der Unterhalt beschränkte sich in den vergangenen 30 Jahren im Wesentlichen auf einen gelegentlichen Anstrich der Kanzelwände. Aus bautechnischer Sicht sind mittlerweile dringend einige Arbeiten notwendig, um das „Carillon“ zu erhalten und hohe Folgekosten einer späteren Renovierung zu vermeiden. So müssen alle Metallteile schleunigst einer Entrostung unterzogen und neu gestrichen werden. Auch die Holzkonstruktion in der Kanzel mit der daran angebrachten Tastatur ist pflegebedürftig. Der Kanzelboden muss von Moos befreit und mit Fußbodenfarbe gestrichen werden. Nicht zuletzt gilt es, die Abdeckung der Kanzel zu überprüfen, um das vermeidbare Eindringen von Regenwasser so weit wie möglich zu verhindern – auch wenn die Züge zwischen den Tasten und den Klöppeln der Glocken 23 kleine Öffnungen in der Dachabdeckung zwingend bedingen. Schließlich sollten aus Sicht der CDU-Bezirksfraktion die Schmierereien am Betonsockel und die Schäden an dessen Außenkanten bald verschwinden. Das Bad Godesberger „Carillon“ wurde seinerzeit in den Niederlanden hergestellt und erklang erstmals 1979 auf der Bonner Bundesgartenschau. Mittlerweile ist es zu einer Sehenswürdigkeit Bad Godesbergs geworden und aus dem Kurpark nicht mehr wegzudenken.
CDU-Bezirksfraktionsvorsitzende Philipp Lerch, Heimatforscher Wilfried Rometsch, Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann Foto: Alfred Schmelzeisen
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