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Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft:
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Verbrennen von Gartenabfällen verboten
Grünabfälle aus privaten Gärten zu verbrennen ist
verboten. Darauf weist das Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und
Lokale Agenda hin. Wer ohne Genehmigung Gartenabfälle verbrennt,
verschlechtert nicht nur ganz erheblich die Luft und riskiert
Ärger mit den Nachbarn, sondern auch ein empfindliches Bußgeld.
Ausnahmegenehmigungen werden nur für die Forstwirtschaft und
gewerbliche Gartenbaubetriebe erteilt, wenn die Pflanzen
nachweislich von Krankheiten, wie zum Beispiel dem Feuerbrand,
oder von Schädlingen befallen sind. So soll eine weitere
Ausbreitung über kompostiertes Material verhindert werden.
Der beste Weg Gartenabfälle zu beseitigen, ist, sie vor Ort zu
schreddern und zu kompostieren. Wer dazu keine Möglichkeit hat,
kann seine Abfälle kostenfrei bei einem der 34 mobilen städtischen
Kompostcontainer abgeben. Die Standorte der Container sind im
städtischen Abfallplaner und im Internet unter www.bonn.de
aufgelistet.
Größere Mengen, wie einen gefällten Baum oder Strauch, können
Privatpersonen kostenlos zu einer Entsorgungsfirma bringen. Die
dazu erforderliche Abladegenehmigung stellt das Amt für
Stadtreinigung und Abfallwirtschaft, Lievelingsweg 110,
gebührenfrei aus |
Sperrmüll, was gehört dazu?
Die letzten Ferientage nutzt mancher, um in Keller
mal Ordnung zu schaffen und Überflüssiges für die nächste
Sperrmüll-Abfuhr bereit zu stellen. Was aber gehört aber
eigentlich zum Sperrmüll? “Dazu zählen sperrige
Einrichtungsgegenstände aus Haushalten, die wegen ihrer Größe oder
Beschaffenheit nicht in die zugelassenen Abfallbehälter passen”,
erläutert Monika Bongert, Abfallberaterin im Amt für
Stadtreinigung und Abfallwirtschaft. Grundsätzlich müssen die
Gegenstände zwei wichtige Voraussetzungen erfüllen. Zum einen darf
das Gewicht des jeweiligen Sperrgutes nicht schwerer sein als 75
Kilogramm und zum anderen ist die Gesamtlänge des betreffenden
Gegenstandes auf zwei Meter begrenzt. Dazu gehören zum Beispiel
Haus- und Gartenmöbel, Matratzen, Regale, Bodenbeläge,
Tapetenreste, Bretter von zerlegten Möbeln und so weiter.
Zu beachten ist, dass nicht alles, was rausgestellt wurde, auch
mitgenommen werden kann. Hierzu zählen alle Abfälle, die von ihrer
Größe her in die Restmülltonne passen oder ins Recycling gehören.
Elektrogeräte, wie zum Beispiel Waschmaschinen, Trockner, Herde,
Bildschirmgeräte, Kühlschränke und so weiter, gehören ebenfalls
nicht zum Sperrmüll und werden von einer Privatfirma im Auftrag
der Stadt Bonn abgeholt. Ansprechpartner ist die SITA Wagner GmbH,
Schneppenheimer Weg 1 in 53881
Euskirchen, Telefon: 01801 / 88 99 66 (8.30 - 16.30 Uhr, nur aus
Bonn übers Festnetz wählbar, zum Ortstarif).
Hausmüll und kleinere Haushaltsgegenstände, die nicht mehr in die
Mülltonne passen, werden nur dann als Sperrmüll angesehen und
mitgenommen, wenn sie in den offiziellen Abfallsäcken der Stadt
Bonn (mit Aufdruck Stadt Bonn) bereitgestellt werden.
Weitere Informationen über die Möglichkeiten der Abfallvermeidung,
-verwertung und -beseitigung sowie über Neuerungen im
Abfallwirtschaftskonzept bietet das Abfallplaner-Basisheft, das
unter www.bonn.de in der Rubrik Umwelt & Gesundheit, Planen, Bauen
und Wohnen als download zur Verfügung steht. Das
Abfallplaner-Basisheft bietet hilfreiche Tipps und Informationen
rund um die wichtigsten Fragen zur Abfallwirtschaft.
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Gartenabfälle, wohin damit?
Wer einen Garten hat, hat auch Grünabfälle. Ideal
ist, wenn diese an Ort und Stelle geschreddert und kompostiert
werden können. Den Gartenbesitzern, die hierzu keine Möglichkeit
haben, bietet die Bonner Abfallwirtschaft kostenfreie
Entsorgungswege: Grünabfälle können bei den 34 Standorten der
mobilen Kompostcontainer abgegeben werden. Die komplette Liste der
Standorte und Abgabezeiten ist im Abfallplaner 2004 und auf der
Internetseite der Stadt Bonn zu finden. Dieser Service besteht vom
1. März bis zum 30.November.
Größere Mengen Grünabfall aus Haushalten können mit einer
sogenannten Abladegenehmigung zu einer Entsorgungsfirma gebracht
werden. Die Abladegenehmigung erhält man im Amt für Stadtreinigung
und Abfallwirtschaft zu den Bürozeiten am Lievelingsweg 110.
Grünabfälle aus dem Gewerbe, z.B. von Garten- und
Landschaftsbaubetrieben müssen durch private Entsorgungsfirmen
entsorgt werden.
Wer aber die Kompostierung selbst in die Hand nehmen möchte und
dazu umfassende Informationen sowie praktische Anleitungen
benötigt, ist mit der Kompostfibel der Stadt Bonn gut beraten.
Adressen und weitere Informationen erhält man bei der
Abfallberatung unter Telefon 0228 / 77 2588 oder unter www.bonn.de
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Bauabfälle richtig und kostengünstig entsorgen
Bonn, 4.8.2004 Abfälle im Baugewerbe nehmen eine besondere
Stellung ein, da sie mehr als die Hälfte der Abfälle des
produzierenden Gewerbes ausmachen.
Das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft weist darauf hin,
dass durch Abfallvermeidung die Entsorgungskosten zum Teil ganz
erheblich gesenkt werden können. Dadurch wird zugleich der
Rohstoffeinsatz minimiert, und damit Umweltbelastungen verringert.
Abfälle, die nicht direkt vermieden werden können, sind nicht
unbedingt „Müll“. Wenn die Wertstofftrennung bereits bei der
Planung und Einrichtung einer Baustelle konsequent berücksichtigt
wird, sind dadurch Kosteneinsparungen in erheblichem Umfang
möglich. Konsequente Abfalltrennung ermöglicht, Wertstoffe in den
Kreislauf zurückzubringen. Einen Markt für die Verwertung bietet
beispielsweise die Boden- und Bauschuttbörse im Internet unter:
www.alois-info.de. Hier können verwertbare Reststoffe wie
Bodenaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch, mineralischen
Recyclingbaustoff sowie ausgewählte Baureststoffe wie Holz, Metall
oder Dämmmaterial angeboten oder nachgefragt werden.
Weitere Informationen zu speziellen Entsorgungs- und
Verwertungsfragen zu Abfällen rund um den Bau bieten die
Gewerbeabfallberater der Stadt Bonn unter Tel.77 3660, 77 3793
oder 77 2314.
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Unternehmen sparen Kosten durch städtische
Abfallberatung
Bonn, 23.6.2004 Wenn es um die umweltgerechte Abfallentsorgung
geht, ist die Bonner Gewerbeabfallberatung der richtige
Ansprechpartner für die Bonner Unternehmen und Betriebe. Nach dem
Grundsatz Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen beraten die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit über zehn Jahren alle Bonner
Branchen vom Arzt über Gastronomen bis zum Zimmermann. Häufig
können Kosten eingespart werden durch günstige und
umweltfreundliche Verwertungswege für Abfälle sowie effektive
Entsorgungspartner. Zielsetzung ist auch, dass die
Entsorgungsvorgänge rechtskonform sind. Dazu Helmuth Koch, Leiter
des Amtes für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft: „Das
Beratungsteam ist eine wesentliche Säule bei der Umsetzung des
städtischen Abfallwirtschaftskonzepts. Die Abfallberater sind den
Zielen der Nachhaltigkeit verpflichtet. So zählen zu unserer
Gewerbeabfallberatung
Erstellen von Branchenkonzepten,
Beratungen zu Einzelfragen,
Hilfe bei der Erstellung von betrieblichen
Abfallwirtschaftskonzepten und Abfallbilanzen,
Listung von Entsorgungsfirmen,
Recherche bei schwierigeren Entsorgungsfragen.
Seit mehreren Jahren besteht auch eine Kooperation mit dem
Rhein-Sieg-Kreis, der RSAG, der IHK und der Handwerkskammer zu
Köln, in der Konzepte entwickelt werden und Informationsarbeit
geleistet wird. Kostenlose Beratungen können mit Monika Bongert
(77 3793), Madani Mamedi (77 3660) und Andreas Osinski (77 2314)
vereinbart werden.“
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Elektrogeräte nicht zum Sperrmüll!
Bonn, 18.6.2004– Ausgediente Elektrogeräte müssen gesondert
entsorgt werden und gehören nicht auf den Sperrmüll. Darauf macht
das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft aufmerksam. Dazu
Amtsleiter Helmuth Koch: „Immer noch kommt es vor, dass
Kühlschränke, Computer, Fernseher und andere Elektrogeräte zum
Sperrmüll an dne Straßenrand gestellt werden. Dabei ist es so
einfach: Seit Anfang 2000 werden in Bonn große Elektrogeräte aus
Haushalten von einer beauftragten Entsorgungsfirma kostenfrei
abgeholt und fachgerecht entsorgt. Wer ein Gerät abholen lassen
möchte, kann die Service-Nummer 01801 / 889966 wählen.
Handy-Benutzer und Anrufer aus anderen Ortsnetzen als der Stadt
Bonn rufen die Nummer 02251 / 790825 an und können einen Termin
für die Abholung vereinbaren. Hierbei ist ein Vorlauf von maximal
vier Wochen nötig. Die Anforderungskarte, die dem Abfallplaner
beiliegt, kann ebenfalls genutzt werden, um die Entsorgung zu
beauftragen. Die Bonner Haushalte können ihre alten Elektrogeräte
auch direkt beim Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft,
Lievelingsweg 110 oder Weststraße 11 abgeben. Auch hier ist die
Abgabe gebührenfrei. Montags bis freitags sind die Stellen von 8
bis 17 Uhr geöffnet, am Lievelingsweg auch samstags von 8 bis 12
Uhr. Die Abfallberatung nennt mögliche Abnehmer für noch
funktionstüchtige Elektrogeräte unter der Rufnummer 772588. Hier
können auch Adressen erfragt werden, wenn es um den Kauf
gebrauchter Geräte geht.“
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Weg mit den Werbe-CD‘s
Silberscheiben gehören in die Rote Tonne
Bonn, 19.4.2004 – Veraltete Werbe-CD‘s, selbst gebrannte
Silberscheiben oder ausgediente DVD‘s aus Computerzeitschriften
gehören ab sofort in die Rote Tonne. Wie das Presseamt mitteilt,
befinden sich die Behälter im Stadthaus, in allen
Bezirksverwaltungsstellen, auf den städtischen Betriebshöfen, an
der Sondermüllsammelstelle, der VHS-Geschäftsstelle
Wilhelmstraße und im Verwaltungsgebäude Bottlerplatz. Die
Datenträger werden einer Recyclingfirma zur Wiederverwertung
zugesandt. Das Recycling ist für die Stadt Bonn kostenfrei, es
fallen lediglich die Versandkosten an. Bislang konnten die CD’s
nur in einem Bonner Computergeschäft abgegeben werden.
Für das Jahr 2005 rechnet das Umweltbundesamt mit einer
Jahresproduktion von weltweit mehr als 40 Milliarden CD`s,
CD-Rom`s und DVD`s. Gleichzeitig werden viele Datenträger
unbrauchbar oder sind lediglich Werbemittel, die für die
Konsumenten keinen Wert haben. Da die CD`s aus einem
hochwertigen Kunststoff bestehen, macht die Wiederverwertung
Sinn. So können etwa medizinische Geräte oder Teile für die
Automobilindustrie aus dem recycelten Werkstoff hergestellt
werden.
In die Roten Tonnen können weiterhin Elektrokleingeräte wie
Radiowecker oder Bügeleisen eingefüllt werden. Die Apparate
werden in einer Behindertenwerkstatt zerlegt und dann verwertet.
Funktionsfähige Geräte sind für die Entsorgung zu schade. Die
Abfallberatung, Telefon 0228/77 2588, nennt gemeinnützige
Vereine, Verbände, Institutionen und Privatfirmen, die alte oder
reparaturbedürftige Geräte entgegennehmen.
Städtische Korksammlung ein
Erfolgsmodell
Bonn 15.6.2004 Seit mehr als zehn Jahren führt das Amt für
Stadtreinigung und Abfallwirtschaft gebrauchte Flaschenkorken
einer umweltfreundlichen Wiederverwertung zu. Dazu Amtsleiter
Helmuth Koch: „Dank der Mithilfe vieler Bürgerinnen und Bürger
wurden insgesamt rund 16.300 kg gesammelt. Die gebrauchten
Korken werden zu Granulat vermahlen, das verschiedene
Verwendungszwecke hat. Partner für das Korkrecycling ist die
Aachener Projektwerkstatt Heinrich Böll e.V., in der schwer
vermittelbare Arbeitslose eine Beschäftigung finden. Die meisten
Bonner Naturkostläden und ein großer Weinhändler sind die
Anlaufstellen für haushaltsübliche Korkmengen. Korken können
aber auch beim Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft,
Lievelingsweg 110, in der Weststraße 11 und bei der Sammelstelle
auf dem Gelände der Müllverwertungsanlage abgegeben werden. Ein
Faltblatt zur Korksammlung, das alle Sammelstellen benennt, kann
kostenfrei unter der Rufnummer 772314 bestellt werden.“
Ab sofort bieten die Internetseiten der Stadt Bonn einen
erweiterten Bürgerservice rund um die Abfallwirtschaft. Die
Informationen können bei der Rubrik "Umwelt und Gesundheit"
unter dem Stichwort Abfallplaner abgerufen werden.
Bequem von zu Hause können die Bürgerinnen und Bürger dann im
Abfallplaner, Stichwortverzeichnis und im Abfallplaner-Basisheft
surfen. Und so geht es:
Abfallplaner
Postleitzahl eingeben oder Straße auswählen und schon werden
individuell für die jeweilige Straße, nach Monaten sortiert
sämtliche Abfalltermine für das ganze Jahr auf einen Blick
gezeigt. Selbstverständlich lässt sich diese Übersicht auch für
das heimische Pinbrett ausdrucken.
Stichwortverzeichnis
Durch Anklicken der angeführten Stichworte erhält man sofort
Hintergrundinformationen sowie Telefonnummern oder Adressen für
das entsprechende Anliegen.
Abfallplaner-Basisheft
Auf einen Blick öffnet sich unter dieser Rubrik das komplette
Basisheft mit allen Hintergrundinformationen rund um die
Abfallwirtschaft. Über die Funktion "Lesezeichen" der PDF-Datei
können die einzelnen Kapitel des Heftes angeklickt werden.
Im Kapitell "Stichwortverzeichnis" wird die jeweilige Seitenzahl
für ein Anliegen genannt.
Der Ausdruck von einzelnen Seiten ist über die normale
Druckerfunktion möglich. Keinesfalls sollte man über die
Druckerfunktion der PDF-Datei drucken lassen, denn dann werden
automatisch alle Seiten ausgeworfen.
Natürlich ist das Heft auch in gedruckter Form erhältlich und
zwar in den Bezirksrathäusern, Stadtteilbibliotheken,
Sondermüllsammelstellen, dem Amt für Umwelt- und
Verbraucherschutz, Engeltalstraße, Stadtwerke Bonn, bei den
VHS-Geschäftsstellen und im Amt für Stadtreinigung und
Abfallwirtschaft, Lievelingsweg 110. Weitere Informationen gibt
es unter der Telefonnummer 77 2588.
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