Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft:


Was zählt zum Sperrmüll? Sammlungen beginnen wieder nach den Ferien

Bonn, 16.8.08 Nach der Sommerpause sammeln die Mitarbeiter des Amtes für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft wieder in ganz Bonn Sperrmüll ein. "Analysen der Sperrmüllzusammensetzung haben gezeigt, dass die Qualität des Bonner Sperrmülls insbesondere durch eine Vielzahl von Beimengungen anderer Abfälle (Restmüll, Papier, Grünabfälle, Baustoffe,...) sehr schlecht ist. Dadurch wird die ordnungsgemäße Entsorgung erschwert und verteuert", bedauert Amtsleiter Hans Jürgen Weber. Deshalb weist das Amt die Bürgerinnen und Bürger darauf hin, dass gemäß Satzung nur Mobiliar und Fußbodenbeläge bis 50 Quadratmeter Fläche mitgenommen werden und keine Gegenstände, die in die Mülltonne passen. Der alte Monitor oder andere Elektrogeräte gehören ebenfalls nicht zum Sperrmüll. Deren gebührenfreie Abholung kann bei der Firma Remondis unter Telefon 7 66 67 76 beauftragt werden. Müllsäcke werden bei der Sperrmüllabfuhr ebenfalls nicht mitgenommen. Es gibt amtliche Müllsäcke der Stadt Bonn, die zur Restmüllabfuhr bereitgestellt werden können. Oft werden Kartonagen - zum Beispiel Umzugskartons - zum Sperrmüll gestellt, die eigentlich zur Papiersammlung gehören. Und Bauschutt, gefährliche Abfälle wie Lacke und Farben und auch Grünabfälle können bei den beiden städtischen Sammelstellen gebührenfrei abgegeben werden. Hausmüll und andere Abfälle, die in die Müllverbrennung gegeben werden, können als Kofferraumladung dort für fünf Euro entsorgt werden. Die städtischen Sammelstellen sind an der Müllverwertungsanlage, Am Dickobskreuz, und in Friesdorf, Weststraße 11. Die Öffnungszeiten sind jeweils montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr, an der Sammelstelle Am Dickobskreuz auch samstags von 8 bis 12 Uhr. Die Abfallberatung berät in Zweifelsfragen oder in den Fällen, in denen der Sperrmülltermin ungünstig liegt, unter Telefon 77 25 88.

 
Verbrennen von Gartenabfällen verboten

Grünabfälle aus privaten Gärten zu verbrennen ist verboten. Darauf weist das Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda hin. Wer ohne Genehmigung Gartenabfälle verbrennt, verschlechtert nicht nur ganz erheblich die Luft und riskiert Ärger mit den Nachbarn, sondern auch ein empfindliches Bußgeld.

Ausnahmegenehmigungen werden nur für die Forstwirtschaft und gewerbliche Gartenbaubetriebe erteilt, wenn die Pflanzen nachweislich von Krankheiten, wie zum Beispiel dem Feuerbrand, oder von Schädlingen befallen sind. So soll eine weitere Ausbreitung über kompostiertes Material verhindert werden.

Der beste Weg Gartenabfälle zu beseitigen, ist, sie vor Ort zu schreddern und zu kompostieren. Wer dazu keine Möglichkeit hat, kann seine Abfälle kostenfrei bei einem der 34 mobilen städtischen Kompostcontainer abgeben. Die Standorte der Container sind im städtischen Abfallplaner und im Internet unter www.bonn.de aufgelistet.

Größere Mengen, wie einen gefällten Baum oder Strauch, können Privatpersonen kostenlos zu einer Entsorgungsfirma bringen. Die dazu erforderliche Abladegenehmigung stellt das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft, Lievelingsweg 110, gebührenfrei aus
 
Bauabfälle richtig und kostengünstig entsorgen

Bonn, 4.8.2004 Abfälle im Baugewerbe nehmen eine besondere Stellung ein, da sie mehr als die Hälfte der Abfälle des produzierenden Gewerbes ausmachen.

Das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft weist darauf hin, dass durch Abfallvermeidung die Entsorgungskosten zum Teil ganz erheblich gesenkt werden können. Dadurch wird zugleich der Rohstoffeinsatz minimiert, und damit Umweltbelastungen verringert.

Abfälle, die nicht direkt vermieden werden können, sind nicht unbedingt „Müll“. Wenn die Wertstofftrennung bereits bei der Planung und Einrichtung einer Baustelle konsequent berücksichtigt wird, sind dadurch Kosteneinsparungen in erheblichem Umfang möglich. Konsequente Abfalltrennung ermöglicht, Wertstoffe in den Kreislauf zurückzubringen. Einen Markt für die Verwertung bietet beispielsweise die Boden- und Bauschuttbörse im Internet unter: www.alois-info.de. Hier können verwertbare Reststoffe wie Bodenaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch, mineralischen Recyclingbaustoff sowie ausgewählte Baureststoffe wie Holz, Metall oder Dämmmaterial angeboten oder nachgefragt werden.

Weitere Informationen zu speziellen Entsorgungs- und Verwertungsfragen zu Abfällen rund um den Bau bieten die Gewerbeabfallberater der Stadt Bonn unter Tel.77 3660, 77 3793 oder 77 2314.

Unternehmen sparen Kosten durch städtische Abfallberatung

Bonn, 23.6.2004 Wenn es um die umweltgerechte Abfallentsorgung geht, ist die Bonner Gewerbeabfallberatung der richtige Ansprechpartner für die Bonner Unternehmen und Betriebe. Nach dem Grundsatz Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit über zehn Jahren alle Bonner Branchen vom Arzt über Gastronomen bis zum Zimmermann. Häufig können Kosten eingespart werden durch günstige und umweltfreundliche Verwertungswege für Abfälle sowie effektive Entsorgungspartner. Zielsetzung ist auch, dass die Entsorgungsvorgänge rechtskonform sind. Dazu Helmuth Koch, Leiter des Amtes für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft: „Das Beratungsteam ist eine wesentliche Säule bei der Umsetzung des städtischen Abfallwirtschaftskonzepts. Die Abfallberater sind den Zielen der Nachhaltigkeit verpflichtet. So zählen zu unserer Gewerbeabfallberatung

Erstellen von Branchenkonzepten,
Beratungen zu Einzelfragen,
Hilfe bei der Erstellung von betrieblichen Abfallwirtschaftskonzepten und Abfallbilanzen,
Listung von Entsorgungsfirmen,
Recherche bei schwierigeren Entsorgungsfragen.
Seit mehreren Jahren besteht auch eine Kooperation mit dem Rhein-Sieg-Kreis, der RSAG, der IHK und der Handwerkskammer zu Köln, in der Konzepte entwickelt werden und Informationsarbeit geleistet wird. Kostenlose Beratungen können mit Monika Bongert (77 3793), Madani Mamedi (77 3660) und Andreas Osinski (77 2314) vereinbart werden.“

 

Elektrogeräte nicht zum Sperrmüll!

Bonn, 18.6.2004– Ausgediente Elektrogeräte müssen gesondert entsorgt werden und gehören nicht auf den Sperrmüll. Darauf macht das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft aufmerksam. Dazu Amtsleiter Helmuth Koch: „Immer noch kommt es vor, dass Kühlschränke, Computer, Fernseher und andere Elektrogeräte zum Sperrmüll an dne Straßenrand gestellt werden. Dabei ist es so einfach: Seit Anfang 2000 werden in Bonn große Elektrogeräte aus Haushalten von einer beauftragten Entsorgungsfirma kostenfrei abgeholt und fachgerecht entsorgt. Wer ein Gerät abholen lassen möchte, kann die Service-Nummer 01801 / 889966 wählen. Handy-Benutzer und Anrufer aus anderen Ortsnetzen als der Stadt Bonn rufen die Nummer 02251 / 790825 an und können einen Termin für die Abholung vereinbaren. Hierbei ist ein Vorlauf von maximal vier Wochen nötig. Die Anforderungskarte, die dem Abfallplaner beiliegt, kann ebenfalls genutzt werden, um die Entsorgung zu beauftragen. Die Bonner Haushalte können ihre alten Elektrogeräte auch direkt beim Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft, Lievelingsweg 110 oder Weststraße 11 abgeben. Auch hier ist die Abgabe gebührenfrei. Montags bis freitags sind die Stellen von 8 bis 17 Uhr geöffnet, am Lievelingsweg auch samstags von 8 bis 12 Uhr. Die Abfallberatung nennt mögliche Abnehmer für noch funktionstüchtige Elektrogeräte unter der Rufnummer 772588. Hier können auch Adressen erfragt werden, wenn es um den Kauf gebrauchter Geräte geht.“


 

Weg mit den Werbe-CD‘s Silberscheiben gehören in die Rote Tonne

Bonn, 19.4.2004 – Veraltete Werbe-CD‘s, selbst gebrannte Silberscheiben oder ausgediente DVD‘s aus Computerzeitschriften gehören ab sofort in die Rote Tonne. Wie das Presseamt mitteilt, befinden sich die Behälter im Stadthaus, in allen Bezirksverwaltungsstellen, auf den städtischen Betriebshöfen, an der Sondermüllsammelstelle, der VHS-Geschäftsstelle Wilhelmstraße und im Verwaltungsgebäude Bottlerplatz. Die Datenträger werden einer Recyclingfirma zur Wiederverwertung zugesandt. Das Recycling ist für die Stadt Bonn kostenfrei, es fallen lediglich die Versandkosten an. Bislang konnten die CD’s nur in einem Bonner Computergeschäft abgegeben werden.

Für das Jahr 2005 rechnet das Umweltbundesamt mit einer Jahresproduktion von weltweit mehr als 40 Milliarden CD`s, CD-Rom`s und DVD`s. Gleichzeitig werden viele Datenträger unbrauchbar oder sind lediglich Werbemittel, die für die Konsumenten keinen Wert haben. Da die CD`s aus einem hochwertigen Kunststoff bestehen, macht die Wiederverwertung Sinn. So können etwa medizinische Geräte oder Teile für die Automobilindustrie aus dem recycelten Werkstoff hergestellt werden.

In die Roten Tonnen können weiterhin Elektrokleingeräte wie Radiowecker oder Bügeleisen eingefüllt werden. Die Apparate werden in einer Behindertenwerkstatt zerlegt und dann verwertet. Funktionsfähige Geräte sind für die Entsorgung zu schade. Die Abfallberatung, Telefon 0228/77 2588, nennt gemeinnützige Vereine, Verbände, Institutionen und Privatfirmen, die alte oder reparaturbedürftige Geräte entgegennehmen.

Städtische Korksammlung ein Erfolgsmodell

Bonn 15.6.2004 Seit mehr als zehn Jahren führt das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft gebrauchte Flaschenkorken einer umweltfreundlichen Wiederverwertung zu. Dazu Amtsleiter Helmuth Koch: „Dank der Mithilfe vieler Bürgerinnen und Bürger wurden insgesamt rund 16.300 kg gesammelt. Die gebrauchten Korken werden zu Granulat vermahlen, das verschiedene Verwendungszwecke hat. Partner für das Korkrecycling ist die Aachener Projektwerkstatt Heinrich Böll e.V., in der schwer vermittelbare Arbeitslose eine Beschäftigung finden. Die meisten Bonner Naturkostläden und ein großer Weinhändler sind die Anlaufstellen für haushaltsübliche Korkmengen. Korken können aber auch beim Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft, Lievelingsweg 110, in der Weststraße 11 und bei der Sammelstelle auf dem Gelände der Müllverwertungsanlage abgegeben werden. Ein Faltblatt zur Korksammlung, das alle Sammelstellen benennt, kann kostenfrei unter der Rufnummer 772314 bestellt werden.“
 



Ab sofort bieten die Internetseiten der Stadt Bonn einen erweiterten Bürgerservice rund um die Abfallwirtschaft. Die Informationen können bei der Rubrik "Umwelt und Gesundheit" unter dem Stichwort Abfallplaner abgerufen werden.
Bequem von zu Hause können die Bürgerinnen und Bürger dann im Abfallplaner, Stichwortverzeichnis und im Abfallplaner-Basisheft surfen. Und so geht es:
Abfallplaner
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Stichwortverzeichnis
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Abfallplaner-Basisheft
Auf einen Blick öffnet sich unter dieser Rubrik das komplette Basisheft mit allen Hintergrundinformationen rund um die Abfallwirtschaft. Über die Funktion "Lesezeichen" der PDF-Datei können die einzelnen Kapitel des Heftes angeklickt werden.
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Natürlich ist das Heft auch in gedruckter Form erhältlich und zwar in den Bezirksrathäusern, Stadtteilbibliotheken, Sondermüllsammelstellen, dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, Engeltalstraße, Stadtwerke Bonn, bei den VHS-Geschäftsstellen und im Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft, Lievelingsweg 110. Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 77 2588.
 

 

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