| Erstellt am: 22.7.2006 / 8.8.2007 |
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Gesundes aus Bad Godesberg |
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Die Mineralwässer von Bad Godesberg gehören zu den ergiebigen Mineral- und Heilwasservorkommen im Bereich der südlichen Kölner Bucht, die in Form einer Linie von Roisdorf - Bad Godesberg und Honnef angeordnet sind. Die Positionierung dieser Mineralwasserlinie ist eng mit der tektonischen Beanspruchung des Raumes, z.B. der Bildung der Niederrheinischen Bucht oder den älteren Störungssystemen, die den Verlauf des Mittelrheins zwischen Andernach und Bonn vorzeichnen, verknüpft. Im Bereich von tief reichenden Störungs- und Zerrüttungszonen können kohlensäurereiche Gase und hochsalinare Lösungen aufsteigen, die sich im Bereich der Oberkruste mit dem zirkulierenden Grundwasser vermischen. (Siehe Übersicht) |
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Im Laufe der Jahre
wechselten die Brunnenanlagen mehrfach den Besitzer, bis sie am 10.3.1902
von der Gemeinde zurückgekauft wurden. Um die neu gefasste Quelle wurde eine
Brunnenhalle errichtet, das vorhandene alte Badehaus wurde saniert und es
wurden neue Gebäude für den Wasserversand gebaut. Vor über 80 Jahren, am 10.6.1926, erhielt die Gemeinde Godesberg durch einen Erlass des preußischen Innenministers die Bezeichnung "Bad". Mit der Eröffnung des neuen Kurfürstenbades an anderer Stelle wurde das alte Badehaus an der Brunnenallee geschlossen. (Brunnenhaus, Wasserversand und Badehaus) |
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| 1979 wurde aufgrund abnehmenden Schüttungsraten der Draitschquelle eine neue 60m tiefe Bohrung errichtet. Dort konnte nun ein vermehrter Wasserandrang beobachtet werden. Die Flaschenabfüllanlage hatte wieder genug Wasser zur Verfügung. | ||
Im
Stadtpark wurde in der Gartenstrasse 1961-62 eine neue Mineralwasserbohrung
bis zu einer Tiefe von 200m vorgenommen und eine moderne Trinkhalle für die
dort entstandene Kurfürstenquelle gebaut. Diese Kurfürstenquelle ist etwas
geringer mineralisiert, besitzt aber eine hervorragende Heilwirkung. Beide
Quellen werden als kalte NaHCo3-Cl-Säuerlinge eingestuft und sind
vergleichbar mit den anderen Quellen auf der "Mineralwasserlinie". Die hohen Co2 Gehalte sind auf den früheren Eifelvulkanismus zurückzuführen. Das Wasser der Kurfürstenquelle lässt sich im Trinkpavillon an der Stadthalle, im Kurfürstenbad in der Schwimmhalle und in der Sauna verkosten. Im Heilbadbetrieb können sich die Patienten mit dem Trunk stärken und ein warmes Bad mit dem Kurfürstenwasser nehmen. |
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| In den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts wurde die Abfüllanlage für das Godesberger Wasser (aus Gründen der Marktbereinigung) in der Brunnenallee endgültig geschlossen. | ||
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Heute:
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Texte zum Teil aus einer Veröffentlichung des Geologischen
Institut s der Universität Bonn 53115 Bonn, Nussallee 8 und Kleinpass 1973 |
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