Einer von neun Sozialen Stützpunkten für Senioren in Bonn, Bericht: Blickpunkt 27.6.2007
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Bruder
(hinten l.), Sozialamtsleiter Dieter Liminski und Bürgermeister
Horst Naaß (hinten v. r.) feierten gemeinsam mit dem Vorstand und
den Team-Damen den 40. Geburtstag der "Offenen Tür". Foto: kou
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BAD GODESBERG. (kou) Ihr 40-jähriges
Bestehen feierte in der vergangenen Woche die Seniorenbegegnungsstätte
des Vereins "Offene Tür Dürenstraße". Neben vielen Senioren, die regelmäßig ihre Freizeit in der Einrichtung verbringen, kamen unter anderem Bürgermeister Horst Naaß, der Stellvertretende Bezirksvorsteher Jürgen Bruder und als Ehrengäste die ehemaligen Vorsitzenden Maria Kohnen, Marcella von Komorowski, Margret Wächter und Maria Steffens, um der Begegnungsstätte und ihrem Team zum runden Jubiläum zu gratulieren. Als "Trendsetter" auf dem Sektor der Seniorenbetreuung und als erste Bürgerinitiative der lokalen Geschichte beschreibt Dieter Liminski, Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen, in der Festschrift die Vereinsgründerinnen, die 1963 als Innitiative christlicher Frauen die "Offene Tür" gründeten. Bereits im November 1965 erfolgte der erste Spatenstich für das Haus in der Dürenstraße 2a im Villenviertel und im April 1967 konnte die Einrichtung eingeweiht werden. Nicht immer sah es für den Verein rosig aus, wie zum Beispiel im Jahr 1985, als Maria Kohnen die ehrenamtliche Leitung übernahm: Damals litt die Einrichtung unter einem hohen Schuldenberg, eine Sanierung des Daches war dringend notwendig und es war ein großer Besucherschwund zu verzeichnen. Doch mit Hilfe des Schatzmeisters Josef Fußhöller und der seinerzeit 30 ehrenamtlichen Betreuerinnen kam wieder Schwung und Leben in das Haus und die Zahl der Besucher stieg in den kommenden Jahren immer weiter an. Als 1998 die heutige Vorsitzende Isabella Knoll-Furth die Geschicke der "Offenen Tür" übernahm, verfügte die Einrichtung über ein gutes finanzielles Polster. Allerdings erkannte die Vorsitzende schon bald, dass die Ansprüche, Sorgen und Wünsche der Senioren sich längst nicht nur auf Kaffee trinken, Mensch ärgere dich nicht und Skat spielen beschränkten. Für die "fitten" Senioren, die inzwischen oft früher in den Ruhestand gingen, mussten dringend neue Angebote her. So
richtete die "Offene Tür" ein Internet-Café für Senioren ein und bot
PC- und Internet-Kurse an, die auf reges Interesse stießen. Mit
Unterstützung des Sozialamtes der Bundesstadt Bonn und des
Landschaftsverbandes Rheinland wurde die "Offene Tür" 2003 zu einem
der neun Sozialen Stützpunkte in Bonn umgewandelt. |